Kontakt

Bildung trifft Entwicklung – Regionale Bildungsstelle Nord

Markus Hirschmann

Sophie Städing

Am Leinekanal 4

37073 Göttingen

0551-48824-71

0551-3887634

Fluchtursachen: globale Faktoren – globale Verantwortung

Infos zum Anbieter:

Die Regionale Bildungsstelle Nord (RBS Nord) in Göttingen ist zuständig für die Umsetzung des Programms Bildung trifft Entwicklung (BtE) in Nordhessen, Niedersachsen, Bremen und Hamburg. Träger ist das Institut für angewandte Kulturforschung (IFAK) e.V., das mit zahlreichen Kooperationspartnern in der entwicklungspolitischen Öffentlichkeitsarbeit und zu migrations- und bildungsbezogenen Themen arbeitet. Die RBS Nord vermittelt Referent_innen, die ihre Erfahrungen aus Ländern in Afrika, Asien oder Lateinamerika in Veranstaltungen des Globalen Lernens einbringen. Sie fördert die aktiven BtE-Referent_innen durch Beratung und Qualifizierung und unterstützt Veranstalter bei der Konzipierung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen, Projekttagen und Ferienprogrammen zu Themen des Globalen Lernens. Außerdem bietet sie Fortbildungen zu Methoden und Inhalten des Globalen Lernens für Erzieher_innen, Lehrer_innen und Akteur_innen in der Erwachsenenbildung an. In der Bibliothek für Umwelt und Entwicklung sind für alle Interssierte Medien, didaktische Materialien und Fachliteratur ausleihbar.

Infos zum Angebot:

Warum fliehen Menschen aus ihrer Heimat? Die Ursachen sind vielfältig. Neben Kriegen oder Menschenrechtsverletzungen müssen ebenso Armut und Perspektivlosigkeit oder veränderte Ökosysteme und Verlust von Existenzgrundlagen, ungerechte Handelsbeziehungen, wie auch Nahrungsmittelspekulation genannt werden. Auch der Klimawandel, Umweltzerstörung, sowie der Kampf um Ressourcen spielen eine maßgebliche Rolle.

Folgende Themen stehen als Modul-Bausteine zur Diskussion:

(a) Verknüpfung ausgewählte Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (SDG's)
(b) Klimawandel und Umweltzerstörung als Treiber für Flucht und Migration
(c) Rohstoffhandel, Handelsbeziehungen und Agrarpolitik
(d) Zugang zu Ressourcen und nachhaltiges natürliches Ressourcenschutzmanagement
(e) Résumé: Wie wollen wir im Jahr 2030 leben? Strategien zur Anpassungen an den Klimawandel

Referentin: Dr. Bettina Piepho

Sonstige Anmerkungen:

geeignet für folgende Unterrichtsfächer: Geographie und Wirtschaftskunde, Ernährung und Haushalt, Biologie und Umweltkunde, Geschichte und Sozialkunde/politische Bildung

Ziel:

Ziel ist es, die Zusammenhänge von globaler Ungleichheit und damit die Ursachen von Flucht und Vertreibung zu verdeutlichen. Die Teilnehmenden werden sensibilisiert, potentielle Konfliktfelder sozialer und ökonomischer, als auch ökologischer Dimensionen wahrzunehmen und zu begreifen.

Zielgruppen:

  • Außerschulische Jugendgruppen
  • Berufsschüler_innnen
  • Erwachsene
  • Kita
  • Klasse 1 - 2
  • Klasse 3 - 4
  • Klasse 5 - 10
  • Klasse 11 - 13
  • Lehrer_innen, Erzieher_innen, Pädagog_innen
  • Multiplikator_innen des Globalen Lernens
  • Senior_innen
  • Studierende

Zeitumfang:

90-180 Minuten, mehrere Module und Projekttage möglich

Kosten:

Veranstaltungen bis 2 Zeitstunden: 20 €; Veranstaltungen zwischen 2–4 Stunden: 25 €; Veranstaltungen über 4 Stunden: 35 €; 1/2 Projektwochen (3 Tage): 125 € (pauschal); Projektwochen (5 Tage): 225 € (pauschal); Ferienangebote (5 Tage): 175 € (pauschal); Ganztagschulangebote werden nach Veranstaltungstagen berechnet. Die Gebührenordnung ist auch einsehbar unter:
www.ifak-goettingen.de/bte/angebote-bte/gebuehren.

Sprachen:

Deutsch

Themen:

  • Migration, Flucht
  • Sustainable Development Goals (SDG), Nachhaltigkeit
  • Umwelt, Ressourcen, Biodiversität
  • Wirtschaft, Wachstum, Wohlstand

PLZ-Bereiche:

  • 30…, 31…

Kontinente:

  • Afrika
  • Antarktika
  • Asien
  • Australien / Ozeanien
  • Europa
  • Nordamerika
  • Südamerika

Formate:

  • Projekttag, -woche
  • Workshop, Unterrichtsbesuch