Kontakt

Bildung trifft Entwicklung – Regionale Bildungsstelle Nord

Markus Hirschmann

Sophie Städing

Am Leinekanal 4

37073 Göttingen

0551-48824-71

0551-3887634

Wo kommen unsere Klamotten her?

Infos zum Anbieter:

Die Regionale Bildungsstelle Nord (RBS Nord) in Göttingen ist zuständig für die Umsetzung des Programms Bildung trifft Entwicklung (BtE) in Nordhessen, Niedersachsen, Bremen und Hamburg. Träger ist das Institut für angewandte Kulturforschung (IFAK) e.V., das mit zahlreichen Kooperationspartnern in der entwicklungspolitischen Öffentlichkeitsarbeit und zu migrations- und bildungsbezogenen Themen arbeitet. Die RBS Nord vermittelt Referent_innen, die ihre Erfahrungen aus Ländern in Afrika, Asien oder Lateinamerika in Veranstaltungen des Globalen Lernens einbringen. Sie fördert die aktiven BtE-Referent_innen durch Beratung und Qualifizierung und unterstützt Veranstalter bei der Konzipierung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen, Projekttagen und Ferienprogrammen zu Themen des Globalen Lernens. Außerdem bietet sie Fortbildungen zu Methoden und Inhalten des Globalen Lernens für Erzieher_innen, Lehrer_innen und Akteur_innen in der Erwachsenenbildung an. In der Bibliothek für Umwelt und Entwicklung sind für alle Interssierte Medien, didaktische Materialien und Fachliteratur ausleihbar.

Infos zum Angebot:

Der Workshop beginnt mit einer Reflexion des eigenen Konsumverhaltens. Dazu wird von jedem/er Schüler_in ein Konsumtest ausgefüllt. Danach wird sich über das persönliche Konsumverhalten ausgetauscht. Dabei geht es nicht um „richtiges“ oder „falsches“ Konsumverhalten, sondern erst mal nur um dessen Reflexion. Nach dem Einstieg soll die Produktionskette von Kleidung erarbeitet werden, um sich den ökologischen Folgen der Herstellung und des Transports bewusst zu werden. Das geschieht in Gruppenarbeit mithilfe eines Produktionskettenpuzzles der Jeans. Anschließend wird der Transportweg der Jeans anhand einer Weltkarte veranschaulicht. Im zweiten Teil geht es um die Diskussion von unfairen Arbeitsbedingungen. Nach einem spielerischen Einstieg in die Problematik wird anschaulich die Preiszusammensetzung einer Jeans gezeigt, durch die die ungleiche Gewinnverteilung auf Kosten der Arbeiter_innen ersichtlich wird. Um sich den Arbeitsbedingungen weiter zu nähern wird eine kurze Doku über das Thema geschaut und anschließend diskutiert. Dabei werden auch die Gründe geklärt, warum unsere Kleidung unter schlechten Arbeitsbedingungen weit entfernt in ärmeren Ländern hergestellt werden. In einem Zwischenfazit werden die Probleme bei der Herstellung von Kleidung (Umweltbelastung und soziale Ausbeutung) zusammengefasst. Im letzten Teil werden faire Arbeitsbedingungen mithilfe einer Mind Map überlegt und diskutiert sowie die Faire Trade Kriterien vorgestellt. Anschließend werden Handlungsmöglichkeiten, z.B. wie und wo man nachhaltigere Kleidung kaufen kann, erarbeitet und mit einem Handout gefestigt.

Referentin: Nora Becher

Ziel:

Die ökologischen und sozialen Folgen der Kleidungsproduktion sowie nachhaltige und faire Alternativen zu kommerzieller Kleidung sollen den Schüler_innen aufgezeigt werden, um bewusster und bestenfalls nachhaltiger shoppen zu gehen.

Zielgruppen:

  • Klasse 5 - 10

Zeitumfang:

2 Stunden

Kosten:

20 €

Sprachen:

Deutsch

Themen:

  • Fairer Handel, Konsum und Produktion
  • Kinderrechte, Menschenrechte
  • Umwelt, Ressourcen, Biodiversität

PLZ-Bereiche:

  • 19…, 21…
  • 30…, 31…
  • 34…, 37…
  • 38…

Kontinente:

  • Afrika
  • Asien
  • Europa

Formate:

  • Workshop, Unterrichtsbesuch