Regionaler Eine-Welt-Tage in Göttingen

Schritt für Schritt Göttingen und die Welt verändern

Bei den Eine-Welt-Taeng in Göttingen zeigen wir, was genau sich hinter den SDGs verbirgt und wie wir selbst zu ihrer Erreichung beitragen können. Welche Anknüpfungspunkte gibt es an unseren (Schul)Alltag? Wie können wir selbst aktiv werden und uns an der Gestaltung einer global gerechten und ökologisch tragfähigen Welt im Sinne von „global denken – lokal handeln“ beteiligen? Diesen und weiteren Fragen wollen wir in verschiedenen Workshops nachgehen und dabei spannende Handlungsmöglichkeiten kennenlernen und eigene kreative Ideen entwickeln.

Zielgruppe: Schüler*innen der Jahrgansstufe 9

Veranstaltungsort: Otto-Hahn-Gymnasium Göttingen

Termin: 09.-16. Juli 2021

Workshop-Programm (pdf)

Kontakt

Die Eine-Welt-Tage werden im Rahmen des Projekts „globo:log live. Aktiv für die SDGs – Regionale Eine-Welt-Tage in Bremen und Niedersachsen“ durchgeführt von der Regionalen Bildungsstelle Nord Bildung trifft Entwicklung in Kooperation mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB).

Bildung trifft Entwicklung - Regionale Bildungsstelle Nord
Am Leinekanal 4
37073 Göttingen

Sophie Städing
0551-3887634
sophie.staeding@bildung-trifft-entwicklung.de

Die Workshops

Pimp your Shirt – Upcycling-Workshop (09. + 12.07.21)

Du hast noch ein altes Shirt im Schrank, was du nicht mehr anziehst – vielleicht findest du es langweilig oder es passt nicht mehr zu deinem Style? Gemeinsam hauchen wir deinem Shirt ein neues Leben ein, als Shirt oder anderes Kleidungsstück. Hierfür lernst du verschiedene Druck- und Stempeltechniken kennen, du bekommst eine Einführung ins Einfärben und Batiken, sowie ins Arbeiten an der Nähmaschine. Und das Beste: Du kannst alles selbst ausprobieren.

Bitte bringe hierfür 1 Shirt und/oder ein anderes Kleidungsstück mit, welches du gestalten magst. Da wir mit Farben arbeiten, ist auch ein Arbeitsshirt/ Schürze nützlich.

Amelie Starke (Bildung trifft Entwicklung)

Wasser für alle – alle für Wasser! Sauberes Trinkwasser für alle Menschen! (09.+14.07.21)

…für diese Vision steht Viva con Agua. Dafür arbeiten wir weltweit mit großen Hilfsorganisationen wie der Welthungerhilfe und den Menschen vor Ort in den verschiedenen Projektregionen zusammen. Unsere Projekte haben aber noch mehr als die reine Wasserversorgung im Blick, es geht um WASH (Wasser-, Sanitärversorgung und Hygiene). Aber warum sind Klos so wichtig? Wie ist die Ressource Wasser auf der Welt verteilt? Was verbindet Fußball, Konzerte und Trinkwasserprojekte? Diesen und vielen weiteren Fragen wollen wir gemeinsam auf den Grund gehen und Ideen entwickeln, wie wir alle uns für eine Welt ohne Durst einsetzen können.

Mareike Kühne (Viva con Agua Göttingen)

Fast Fashion – Slow Fashion? Über globale Auswirkungen der Modeindustrie und nachhaltige Alternativen. (09.+13.07.21)

Jede*r Deutsche kauft sich durchschnittlich 60 neue Kleidungsstücke im Jahr. Doch wie wird unsere Kleidung hergestellt und welche Herausforderungen ergeben sich für faire Arbeitsbedingungen und für unsere Umwelt? Dazu wollen wir uns die Lieferketten der Modeindustrie am Beispiel Indiens genauer anschauen und herausfinden: was können wir bewegen?

Jaqueline Est (Bildung trifft Entwicklung)

Hunger, Landwirtschaft und ich (09.+12.07.21)

In dem Workshop beschäftigen wir uns zunächst mit dem weltweiten Hunger. Wir klären gemeinsam und interaktiv, was die Ursachen und Folgen von Hunger sein können. Außerdem nehmen wir die Landwirtschaft genauer unter die Lupe und erforschen die Frage, wie die Landwirtschaft dazu beitragen kann den weltweiten Hunger zu lösen. Zum Schluss werden wir Samenkonfetti basteln und ein bisschen Guerilla Gardening betreiben.

Violetta Bat (Bildung trifft Entwicklung)

Klimagerechtigkeit lokal und global (09.07.21)

In diesem Workshop schauen wir uns Machtstrukturen auf globaler, aber auch auf innerdeutscher ebne im Kontext Klimawandel an. Spielerisch erarbeiten wir die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Privilegien und Diskriminierungsformen.Die Teilnehmenden sollen dabei auch ihre eigenen Positionen im Gefüge erkennen und reflektieren.

Tim Heiming, Nele Ketels (Bildung trifft Entwicklung)

Vision: 2030 – Ideen für ein nachhaltiges Göttingen (09.+13.07.21)

Mit den SDGs werden jetzt Ideen entwickelt, die bis 2030 ein gemeinsames und nachhaltiges Leben auf der Erde schaffen sollen. Dabei ist jede Idee gefragt. Wie sieht deine Vision aus? Wofür möchtest du dich vor deiner Haustür einsetzen? Gemeinsam gehen wir diesen Fragen nach. Du hast die Möglichkeit, in einer Ideenwerkstatt deine persönliche und vor Ort wirkende Vision für Göttingen im Jahr 2030 zu entwickeln, dich darüber auszutauschen und der Öffentlichkeit mitzuteilen.

Sebastian Utermann (Bildung trifft Entwicklung)

Der Klang des Guten Zusammenlebens (14.07.21)

Aus den Anden stammt das Konzept Sumaj Kawsay („Gutes Zusammenleben“), das als mögliche Alternative zum Entwicklungskonzept vorgeschlagen wird. Wir lernen die Prinzipien des Guten Zusammenlebens aus indigener Perspektive kennen und suchen nach Verbindungen zu den SDGs und deren Erreichung. Um die Weltanschauung schon im Kleinen näher zu kommen, werden wir  nach den Prinzipien des Sumaj Kawsay lernen, „Sikus“ (traditionelle Flöteninstrumente aus der Andenregion) zu spielen.

Rosalio Ochoa Saavedra (Bildung trifft Entwicklung)