Regionale Eine-Welt-Tage in Nordhorn

Schritt für Schritt Nordhorn und die Welt verändern

Bei den Eine-Welt-Tagen in Nordhorn zeigen wir, was genau sich hinter den SDGs verbirgt und wie wir selbst zu ihrer Erreichung beitragen können. Welche Anknüpfungspunkte gibt es an unseren (Schul)Alltag? Wie können wir selbst aktiv werden und uns an der Gestaltung einer global gerechten und ökologisch tragfähigen Welt im Sinne von „global denken – lokal handeln“ beteiligen? Diesen und weiteren Fragen wollen wir in verschiedenen Workshops nachgehen und dabei spannende Handlungsmöglichkeiten kennenlernen und eigene kreative Ideen entwickeln.

Zielgruppe: Schüler*innen der Berufsbildenden Schulen

Veranstaltungsort: Berufsbildende Schulen Nordhorn

Termin: 29. Juni - 09. Juli 2021

Workshop-Programm (pdf)

Kontakt

Die Eine-Welt-Tage werden im Rahmen des Projekts „globo:log live. Aktiv für die SDGs – Regionale Eine-Welt-Tage in Bremen und Niedersachsen“ durchgeführt vom Arbeitskreis Eine Welt e. V. Nordhorn in Kooperation mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB).

Arbeitskreis Eine Welt e. V. Nordhorn
c/o Weltladen Nordhorn
Bahnhofstraße 33
48529 Nordhorn

Lena Schoemaker
bildung@arbeitskreis-eine-welt.de

Die Workshops

Buen vivir – Ist das das gute Leben? (28.06.21, präsent)

Was bedeutet für dich ein gutes Leben? ...und was für andere? In diesem Workshop wird das südamerikanische Lebenskonzept Buen Vivir vorgestellt und auf seine Alltagstauglichkeit getestet und Ideen entwickelt, ob und wie Buen Vivir auch hier bei uns gelingen kann. 

Lena Schoemaker (Arbeitskreis Eine Welt e.V. Nordhorn)

Klimalots*innen (01.07.21, präsent)

Was sind die Ursachen des Klimawandels? Wie wird sich das Klima voraussichtlich verändern? Was bedeutet das für uns? Welche Klimaschutzmaßnahmen sind notwendig? Was können wir persönlich und in der Schule für den Klimaschutz tun? Mit diesen Fragen wollen wir uns in dem Workshop beschäftigen und gemeinsam erarbeite, welche Projekte ihr konkret an Eurer Schule durchführen könnt.

Katrin Klaffke (Klimacenter Werlte)

Zu gut für die Tonne (29.06.21 + 06.07.21, digital)

In diesem digitalen Echtzeit-Bildungsangebot werden Schüler*innen über die Entstehung, den Umfang und die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung informiert. Ziel ist es, dass die Schüler*innen sich eine eigene Meinung bilden und diese erklären können. Außerdem reflektieren sie, welche Akteure in Bezug auf die Thematik wichtig sind und wer welche Verantwortung trägt. Sie beschäftigen sich mit politischen, wirtschaftlichen und persönlichen Handlungsoptionen. Und sie fühlen sich selbst handlungsfähig und haben das Gefühl, etwas zur Verbesserung der Situation auch im kleinsten Sinne beitragen zu können.

N.N. (EPIZ Berlin)

Regenwald (30.06.21 + 09.07.21, präsent)

Warum ist der Regenwald eigentlich außergewöhnlich? Was ist das Besondere und warum sollten wir alles dafür tun, dass er erhalten bleibt? Und wie können wir den Regenwald schützen? In diesem Workshop dreht sich alles um den Regenwald, um besondere Tiere und Pflanzen, um die Bedeutung des Regenwaldes – auch für uns in Deutschland und um Gefahren für den Regenwald.

Rebecca Schulte-Iserlohe (Zooschule Tierpark Nordhorn)

On Air – Wie funktionieren Journalismus und Meinungsbildung (29.06.+02.07.+ 07.07.21, präsent)

In einem lebhaft gestalteten Dialog erarbeiten wir gemeinsam, wie Journalismus und Meinungsbildung funktionieren, worin die Herausforderungen bestehen und wie man Fake News erkennen und begegnen kann.

Chrisz Meier (Radio Ems-Vechte Welle)

Just Do it – Du und die SDG‘s (07.07.21, präsent)

Gemeinsam fair und nachhaltig leben weltweit - das will die Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen bis 2030 erreichen. Dass dies nicht nur ein Thema für die Politik ist, sondern jede*r von uns einen Beitrag leisten kann, zeigt dieser Workshop. Gemeinsam erstellen wir einen Wirkel und erarbeiten eine To-Do-Liste für dich, für Freunde und Bekannte und für alle. 

Lena Schoemaker (Arbeitskreis Eine Welt e.V. Nordhorn)

Wasser (08.07.21, präsent)

Wofür brauchen wir eigentlich Wasser und wie viel des weltweiten Wassers ist für uns überhaupt nutzbar?   Wie viele Liter Wasser sind eigentlich in einem Liter Milch versteckt? Wie kann ein Brunnen Mädchen zu mehr Bildung verhelfen?  Und was hat der FC Sankt Pauli damit zu tun? Diesen Fragen und noch mehr möchten wir mit euch auf den Grund gehen.

Maria Schischkin und Katharina Krieger (Viva con Agua Lingen)

Wo kommt mein T-Shirt her? (29.06.21 + 06.07.21, digital)

In diesem digitalen Echtzeit-Bildungsangebot geht es um die konventionelle Textilproduktion und deren dramatische Auswirkungen auf die Umwelt und die an der Produktion beteiligten Arbeitnehmer*innen. Nach einem spielerischen Einstieg ins Thema Textil wird die Wertschöpfungskette eines klassischen Baumwoll-T-Shirts nachvollzogen und anhand der Produktionsschritte des Baumwollanbaus und des Nähens genauer untersucht. Anschließend geht es darum bereits bestehende Lösungsansätze und Alternativen kennenzulernen und diese kritisch zu hinterfragen. Abschließend reflektieren die Teilnehmenden über politische, wirtschaftliche und individuelle Verantwortlichkeiten und suchen nach Veränderungsmöglichkeiten auf allen, im Besonderen aber auf der individuellen Ebene. So soll das digitale Echtzeit-Bildungsbot zum einen Wissen über vorherrschende Missstände und bereits bestehende Alternativansätze vermitteln, die eigene Urteilsbildung fördern und die Teilnehmenden zum anderen zum selbstständigen Handeln einladen.

N.N. (EPIZ Berlin)

Gesundheit für alle (08.07.21, digital)

In dem digitalen Echtzeit-Bildungsangebot stellen wir uns die Frage, inwiefern die Länder Deutschland, Mosambik und USA im Hinblick auf die Erreichung der Nachhaltigkeits-Agenda 2030 aufgestellt sind und was sie noch anpacken müssen. Fragen wie: „Wie sehen die Gesundheitssysteme aus? Und wie zugänglich sind sie?“ werden genauso thematisiert, wie: „Wessen Lebensrealitäten werden hier gesehen bzw. nicht gesehen?“ Hierfür geben wir den Teilnehmenden Kontextinformationen zu den Gesundheitssystemen sowie den Schwierigkeiten und Potenzialen, die diese mitbringen. Ziel der Einheit ist es, den Blick zu weiten, durch die Gegenüberstellung Deutschland/Mosambik/USA das „Eigene“ besser beurteilen zu können, eine Gerechtigkeitsdebatte anzustoßen und Empathie zu fördern. Die Themen und Methoden wurden gemeinsam mit der Hamburger Beruflichen Schule für medizinische Fachberufe auf der Elbinsel Wilhelmsburg erarbeitet, erprobt und weiterentwickelt.

N.N. (EPIZ Berlin)

Tod in yPhone City (05.07.21 + 07.07.21, digital)

In diesem digitalen Echtzeit-Bildungsangebot geht es um die Fragen „Wo kommt mein Smartphone her?“ und „Durch wessen Hände ist es bereits gegangen?“. Im Vordergrund stehen die Arbeitsbedingungen in der Smartphoneproduktion in China. Viele namenhafte Konzerne, wie zum Beispiel Apple, lassen aus vielerlei Gründen ihre Produkte (Hardware) in China herstellen und zusammenbauen. Nach einem Einstieg in das Thema Smartphone und die Bedeutung dieses Produktes für den „modernen“ Menschen wird mittels eines Planspiels der komplexe Weg von der Herstellung bis zum Konsumenten für die Teilnehmenden des Workshops erlebbar gemacht. Hier sehen sich die Teilnehmenden in ihren Rollen mit bestimmten Problemen konfrontiert.  Durch kommunizieren, verhandeln, beraten und streiten der verschiedenen, am Herstellungsprozess beteiligten Akteure, soll am Ende des Planspiels eine von den Teilnehmenden erarbeite Lösung stehen.

N.N. (EPIZ Berlin)

Ich wollt, ich wär (k)ein Huhn 01.07.21, digital)

Im Planspiel zu Hühnerexporten nach Ghana schlüpfen die Schüler*innen in die Rollen beteiligter Akteure. Der reale Grundkonflikt ist: Ghana wird mit tiefgefrorenen Geflügelresten aus Europa sowie Nord- und Südamerika überschwemmt, während die einheimische Geflügelwirtschaft in den Konkurs geht.

N.N. (EPIZ Berlin)

PlanetPlastic: Erdöl.Macht.Müll (30.06.21 + 02.07.21, präsent)

Plastik ist überall – und es wir immer mehr! Coffee-To-Go-Becher, Tüten, Flaschen, Lebensmittelverpackungen. Plastik im Meer, im Essen, in Medikamenten, in unserem Blut. Kein Lebensbereich, in dem wir nicht auf Plastik und Erdölanteile treffen! Die Auswirkungen für Mensch und Umwelt auf der ganzen Welt sind gravierend. Wollen wir das – und was können wir tun, wenn nicht? Macht mit und entwickelt mit uns Ideen für ein Engagement gegen zu viel Plastik. Lasst euch inspirieren! 

Marleen Stanetzky (Eine-Welt-Netz NRW)