Climate justice – far behind the deadline. The urgency of education and democratic sustainable action (Internationaler Online Workshop und Podiumsdiskussion)

25.11.2021

in englischer Sprache

14:00-16:00 Uhr: Workshop

16:30-17:30 Uhr: Panel Diskussion

Gerade ist in Glasgow die Klimatagung der Vereinten Nationen, kurz COP26, gestartet. Viele nennen diese Tagung den Gipfel der letzten Chance, sich auf Mittel und Wege zu einigen, den weltweiten Temperaturanstieg deutlich zu drosseln. Der Weltklimarat (IPCC) hat allerdings im August 2021 festgestellt, dass die globale Erwärmung viel schneller voranschreitet als angenommen, und die Vereinten Nationen haben dies in einem neuen Bericht bestätigt. Die Länder müssen ihre Klimabemühungen um das Siebenfache erhöhen, wenn sie das im Pariser Klimaabkommen vereinbarte 1,5-Grad-Ziel erreichen wollen. Der Handlungsdruck ist also groß.

In dieser Online-Veranstaltung wollen wir gemeinsam mit Referent*innen und Teilnehmer*innen aus Ländern des Globalen Südens und Norden diskutieren, wie wir angesichts dieser dramatischen Prognosen schnell und effektiv handeln können. Wie können wir die Regierungen überzeugen, den rechtlichen und politischen Rahmen für den notwendigen Wandel zu schaffen? Und wie können wir uns trotz des dringenden Handlungsbedarfs die Zeit nehmen, um Menschen zu überzeugen und zu demokratischer Teilhabe auch an vermeintlich unbequemen Klimaschutzmaßnahmen aktiv teil zu haben und diese zu unterstützen.

n einem interaktiven Workshop wollen wir uns näher ansehen, wie Bildung zu demokratischen Handeln für den globalen Klimaschutz beitragen kann und welche Art von Bildung wir für Demokratie und Nachhaltigkeit brauchen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion werden wir mit Expert*innen aus dem Globalen Süden und Norden - einem Regierungsvertreter Malawis bei der COP26 sowie Umwelt- und Bildungsaktivist*innenn aus der Zivilgesellschaft aus Deutschland/Mexiko und Kolumbien - diskutieren, wie Demokratie zu dringendem nachhaltigen Handeln für den globalen Klimaschutz beitragen kann.

In beiden Teilen der Veranstaltung geht es um Wirtschaftssysteme, globale Verflechtungen, bestehende Machtverhältnisse und koloniale Kontinuitäten, die zu globalen Ungleichheiten bei den Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels geführt haben. Wir diskutieren, welche Haltungen und Denkweisen uns zu einer menschlicheren, gemeinschaftlicheren und nachhaltigeren Lebensweise auf diesem Planeten führen können. Und wir befassen uns mit konkreten lokalen Situationen und möglichen Maßnahmen.

Workshop, 14-16 Uhr:

Climate justice – far behind the deadline. How can education contribute to urgent democratic action?

Moderation / thematische Einfühung:

  • Julia Wältring, Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen VEN e. V., Germany
  • Joseph Kenson Sakala, Youth for Environment and Sustainable Development YSD, Malawi

Podiumsdiskussion, 16:30-17:30:

Climate justice – far behind the deadline. Can democracy contribute to urgent sustainable action?

Moderation: Joseph Kenson Sakala, YSD Malawi

Gesprächspartner*innen:           

  • Evans Njewa, Chief Environmental Officer Malawian Government and Malawi UNFCCC Focal Point including COP26 in Glasgow.
  • Kjell Kühne, Environmental Activist, “Leave it in the Ground Initiative” and “Ende Gelände“ Germany/Mexico
  • Claudia Gimena Roa Avendano, Head of the NGO Fundaexpresión, Colombia

Anmeldung:

Für den the Workshop und die Podiumsdiskussion: www.t1p.de/Climate-justice-workshop-and-panel

Nur für die Podiumsdiskussion: www.t1p.de/Climate-justice-panel-only

Eine Anmeldung ist auch möglich unter:  learn2change@vnb.de

Infos auf Englisch (pdf)

Eine Veranstaltung von  VNB e.V. und Learn2Change – Global Network of Educational Activists im Rahmen des Projekts OUR VOICES –OUR PLANET. Global Dialogue and Learning for Democracy and Sustainability.

Ort: Online

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