Fortbildung: Die SDGs und das Streben nach Wachstum

29.08.2017

„Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“
Im September 2015 hat die Weltgemeinschaft sich auf 17 globale Nachhaltigkeitsziele (engl.: Sustainable Development Goals/SDGs) geeinigt. Im Kern zielen sie darauf globale Herausforderungen, wie Armut, Hunger oder Klimawandel zu beseitigen. Die SDGs sind universell gültig, womit auch Deutschland aufgefordert ist, sich zu bewegen und einen eigenen Beitrag zur Umsetzung der SDGs zu leisten. Was beinhalten die SDGs? Welche Bedeutung haben sie für die Arbeit zivilgesellschaftlicher Akteure?

„Nachhaltige Entwicklung vs. Wirtschaftswachstum“
Unser Wirtschaftsmodell auf der Grundlage ständigen Wirtschaftswachstums steht in vielerlei Hinsicht in sozialen, ökologischen und ökonomischen Zielkonflikten zu einer nachhaltigen Entwicklung. Gleichzeitig gilt Wirtschaftswachstum als Lösung gesellschaftlicher und entwicklungspolitischer Probleme, wie Arbeitslosigkeit, Armut und als Voraussetzung zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele. Welche Zielkonflikte ergeben sich aus dem Anspruch der SDGs und der Wachstumslogik? Welche Ansätze alternativen Wirtschaftens gibt es?

Die Fortbildung vermittelt grundlegende Kenntnisse zu den SDGs und deren Bedeutung für die Arbeit zivilgesellschaftlicher Akteure. Die Teilnehmenden setzen sich mit Zielkonflikten im Bereich nachhaltigen Wirtschaftens auseinander und beschäftigen sich mit alternativen Handlungsoptionen, die zu einer Umsetzung der SDGs beitragen.

Referent*innen:

Robin Stock (Referent für zukunftsfähiges Wirtschaften jenseits des Wachstums/FairBindung e.V.)

Marie-Luise Abshagen (Referentin für nachhaltige Entwicklung/Forum Umwelt und Entwicklung)


Anmeldung:

Die Teilnehmer*innenanzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich frühzeitig an – spätestens bis Mittwoch, den 23. August 2017. Die Anmeldung ist möglich per E-Mail an cordes@ven-nds.de

Programm (pdf)

Ort: Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

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